Metrogroup Marathon Düsseldorf

 

 

Getreu nach dem Motto „when life is getting heavy like it’s weight is a ton, I will run it down like a marathon“ bin ich am Vortag schon in Düsseldorf angereist. Pünktlich eine halbe Stunde vor Ende der Startnummernausgabe hab ich mir mein Päckchen geholt. 2408 sollte sie sein – die Nummer, die mich am nächsten Tag ins Ziel begleiten sollte. Wieder im Hotel wollte ich die Nummer an mein Band geben und was seh ich da? Ich heiße Morgen zum Marathon dann Monika und ich trage die Nummer 2410. So ein F…. Na ja hilft ja nicht. Schön die Nacht verbracht und morgens dann von meinem Helferlein Monjou abgeholt, geht es auch schon zur Strecke. Das Wetter hält, und bei 12-17 wolkigen Grad könnte das Wetter für den Wettkampf kaum besser sein. Um nicht wie beim Mallorca Marathon voll einzubrechen habe ich keine besondere Diät gemacht und auch keine Banane zu mir genommen. Um 9 Uhr startet eher langweilig das Rennen und ich komme gut raus. Meine Pace liegt so bei 5:0x/km und es läuft echt easy. Bei KM 9, 19 und 33 wartet mein Helferlein und supportet mich mit Anfeuern und Kohlehydraten. Bei km 21 liege ich (Monika) noch super in der Zeit mit 1:49:00. Ab KM 28 wird es aber hart für mich, der Magen scheint wieder zu rebellieren und ich trinke weniger. Carbs lasse ich fast ganz weg. Das letzte Drittel ist vom Kopf her echt hart und jetzt tut auch alles weh. Ich laufe die Kilometer schon 15-30 Sekunden langsamer 🙁 2km vor dem Ziel wird noch eine Zwischenzeit eigeblendet und ich checke: Wenn ich 2 mal 5:20min/km laufe dann komm ich unter 3:45h ins Ziel. Mein insgeheimes Ziel war also in greifbarer Nähe. Motto für die nächsten11 Minuten: Beine in die Hand nehmen und beißen. Und Da war es auch schon, das gelobte Land. Punktlandung – mit 3:44,42 überquere ich die Ziellinie und Monika gewinnt damit ihre AK W60 🙂

Danke an alle Streckenposte, Versorgungsstellen und vor allem Monjou, ohne Sie wäre ich nicht im Ziel und schon gar nicht wieder in Köln angekommen!

Hier war die Welt noch in Ordnung:

20x30-DDFK1184 (Andere)

 

Hier sieht man mir die 42k schon echt an

 

20x30-DDFJ1807 (Andere)

Generalprobe für den Marathon in Düsseldorf

So am Sonntag ist es dann soweit 42km in DUS stehen an. Das Große Ziel: die 3 muss stehen. Einmal den Marathon in unter 4h finishen ist für mich so eine magische Grenze, In Mallorca hab ich es ja verkackt, und so hoffe ich, dass ich es dieses mal hinbekomme und ich nie wieder einen Marathon laufen „muss“. Am Mittwoch stand die letzte Einheit als Standortbestimmung auf dem Plan. 4km im Wettkampfpuls/tempo, und ich konnte solide 5min/km hinlegen. Das sollte reichen um auch solide unter 4h ins Ziel zu kommen. Mal schauen was da so geht am Sonntag. Ich kann es kaum erwarten in der Startaufstellung zu stehen.

Letzte harte Einheit vor dem Marathon aka aufe aufn Berg

Am Sonntag war mal echt geiles Wetter im bayr. Wald. Grund genug für mich statt der Tempoeinheit vor dem Marathon den Berg hochzuflitzen. Also Trinkrucksack gepackt und Stöcke ausgezogen – aufe aufn Berg. Hoch über den Breitenauriegel zum Landshuter Haus und rüber zum Geißkopf und zurück. So schön war Laufen schon lange nicht mehr. Auf dem Rückweg schnell 5 min das Landshuter Haus zur Einkehr besucht.IMG_0798 IMG_0804