Triathlon Ingolstadt olympische Distanz

Nach dem für mich tollen Start in die Wettkampfsaison 2019 an der Regattastrecke in Oberschleißheim stand direkt am darauffolgenden Wochenende die olympische Distanz in Ingolstadt auf dem Plan.
Unter der Vorgabe meine Form für den Hauptwettkampf Ironman 70.3 in 7 Tagen darauf nicht zu gefährden und dem Plan weiter an Routine zu gewinnen ging es am Sonntag, den 26.5. morgens Richtung Ingolstadt.
Das Holen der Startunterlagen und der Bikecheckinn gestalten sich wegen der Parkplatzsituation und den langen Wegen vor Ort als etwas nervig.
Dennoch kam dann schon bald das Rennfieber, auch wenn der Coach mir die angezogene Handbremse verordnet hatte.

Rennen:
Auch hier in Ingolstadt im Baggersee steigt die Wassertemparatur nicht über 16 Grad. Ich tue mich mal wieder richtig schwer mit der Kälte, auch mit der Orientierung komme ich wieder mal eher schlecht zurecht und ich schwimme kreuz und quer.

In erst knapp 32min konnte ich wieder festen Boden unter meinen Beinen spüren. Der Wechsel aufs Rad ist mir gut geglückt aber hier auf der Radstrecke kommt auch schon das 2. nicht so tolle Thema in der Orga des Events. Auf den ersten beiden Kilometern der Radstrecke herrscht absolutes Überholverbot. Für mich als schlechten Schwimmer, der dann auch auf eher langsamere Radfahrer trifft ist das sehr nervig. Ich bin gefühlt ewig hinter einem Pulk von Schnarchern hergedandelt. Danach ging es so richtig los. Meine Beine waren wie bei der Volksdistanz die Woche davor echt locker. Ich habe mich aber bewusst zurückgehalten!

Mit einer Zeit von 1:09:57 konnte ich die Wechselzone erreichen. Die letzten beiden Kilometer leider wieder dasselbe Bild: Biker die ihre Beine lockern wollen fahren mit 20km/h in Richtung Wechselzone, und wieder Überholverbot!
Der Wechsel auf die Laufstrecke gelingt mir auch ganz gut und ich versuche die 5min/km anzulaufen um ein Gefühl zu bekommen wie schnell ich die Woche drauf auf der Mitteldistanz den Lauf angehen könnte.

Auch das haut echt gut hin. Die 10km sind nach 47:40 auch Geschichte. Trotz angezogener Handbremse erreiche ich auch hier in Ingolstadt meine persönliche Bestzeit auf der olympischen Distanz.

Fazit:
Training der letzten 7 Monate scheint sich bezahlt zu machen und ich fühle mich zunehmend wohler in den Rennen. Der Ironman 70.3 in Rapperswil kann kommen

0:31:48 | 471. 03:26 1:09:57 | 231. 01:34 0:47:40 | 265.

Danke sagen mag ich diesmal vor allem meiner Frau Sabina, ohne Dich wäre es super langweilig geworden bis zum Schwimmstart 🙂 Ich bin immer so happy wenn DU dabei bist

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